00:00:00: ... ein größeres Erstaunen gewesen, wenn wir nicht mehr bekommen hätten.
00:00:06: Und dann merkt man, okay jetzt haben wir einen Achtmal... ... ist schon ganz cool.
00:00:14: und dann baut man sich den Druck eigentlich wieder selber auf.
00:00:17: Dann hat man neun Mal, dann sagt man sich ok jetzt muss es aber noch einmal sein und dann macht man sich ja den Druck einfach selber.
00:00:25: Das ist vielleicht auch was viele Kollegen... sehen, dass es vielleicht zu verbissen ist oder zu sehr das wollen.
00:00:34: Und ich glaube man schmeckt es und spürt es auch auf den Teller ob da jemand ganz verbissen dieses Ziel erreichen will oder ob einfach jemand frei losgelöst kocht.
00:00:46: Das kann man schon auf dem
00:00:49: Teller schmecken.
00:01:05: Herzlich willkommen bei The Flying Schlemmer der Podcast Talk mit Spitzenköchen von und mit Christian Rückhard.
00:01:14: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Seffleigen Schlemmer.
00:01:18: Mein Name ist Christian Rückhardt und ich habe heute diesmal kein Weiten weg gehabt, eine Stunde mit dem Auto.
00:01:25: Ich bin zum dritten Mal in der Stadt das erste mal in Folge zwei die zweite weiß ich gar nicht schon wieder ein bisschen her.
00:01:32: ich sage jetzt mal zwischendrin Und sag erst mal vielen herzlichen Dank, weil ich glaube das war eine der spontansten Terminvereinbarungen die ich bisher in der Geschichte des Podcasts hatte.
00:01:45: Ich
00:01:46: bin im Restaurant Entenstuben und dort kocht niemand geringer und damit auch mein heutiger Gast Fabian Denninga.
00:01:54: Servus Fabian!
00:01:55: Servus schön dass ich dabei sein darf, schön dass du da bist und jetzt haben wir... Ein bisschen Spaß zusammen, oder?
00:02:00: Genau.
00:02:01: Auf jeden Fall!
00:02:02: Kannst du ein bisschen erzählen... Ich hab dich ja sehr spontan angegriffen, weil ich ein bisschen in Not war diesmal, wenn man an einer anderen Termin ausgefallen ist.
00:02:11: Ob Du einspringen kannst für eine Aufnahme, so sind wir zusammengekommen.
00:02:15: Wie ging es dir, wenn so einen Anderen aus dem Nichts
00:02:17: kommt?!
00:02:17: Ja, ich war natürlich überrascht, habe mich aber riesig gefreut und hat auch keine zwei Sekunden gedauert bis ich dazugesagt habe.
00:02:25: Das war vor vier Wochen ungefähr, würde ich jetzt mal sagen Und ich bin für sowas spontan ist eigentlich immer gern zu haben, wenn es der Terminplan zulässt.
00:02:32: Was bei dir auch spontan is, was wir gerade hatten so ein bisschen... Wir machen ja seit neuestem die ganzen Videos im Vorfeld.
00:02:37: Früher hat man sie im Nachgang gemacht.
00:02:39: Du hast mir grad vorher erzählt gehabt du magst auch ein bisschen so die Herausforderungen.
00:02:43: Also normalerweise sind es immer so Köche wollen alle Ideagien im Vorwelt wissen.
00:02:47: Du auch?
00:02:48: So viel ist vorne weg nicht dass jetzt jeder kommt, ah ich kann kommen wie ich will!
00:02:50: Dann hast du den Problem glaube ich aber ab und zu diese Herausforderung dieser Challenge ist schon ganz gut und mag sie auch.
00:02:56: Ja, wir arbeiten ja mit Gästen beziehungsweise für die Gäste und wir wollen natürlich die Wünsche der Gäster erfüllen.
00:03:04: Das geht natürlich am einfachsten, je mehr Input wir vorher haben und je mehr wir uns darauf einstellen können.
00:03:10: aber ich komme von der Lehre aus der klassischen Allerkartküche ohne Sternen ganz normales Wirtshaus, ganz normal das Restaurant Und da gibt es halt so spontane Sachen Da gibts mal vierer-sechser Tischwalk in Gibt es Leute, die nicht kommen?
00:03:27: Da gibt's Unverträglichkeiten und besondere Wünsche bis Stammgäste mit besonderen Wünschen.
00:03:32: Und davon lebt das ja.
00:03:33: ein bisschen Stress und ein bisschen Unvorhergesehenes schadet nicht.
00:03:39: Dann bleibt man fit, dann bleibt man wach, da bleibt man konzentriert.
00:03:42: Nichtsdestotrotz um die Qualität zu wahren ist natürlich schon schön wenn man möglichst viele Kriterien vorher ausschließen kann und sich darauf einstellen kann und es dementsprechend vorbereiten kann.
00:03:53: Bist du auch schon mal eine Grenze gestoßen?
00:03:56: Bis jetzt haben wir alles gemeistert.
00:04:00: Ganz lustig war mal in Schweden, da ist für die Kids immer Pfannkuchen mit Schlagsahnen und Preiselbären ein ganz großes Désert.
00:04:10: Und dann meint er auch der Gast in einem vollen Service.
00:04:13: Wir brauchen unbedingt Pfannkung für seinen Kleinen!
00:04:16: Und dann sagt der Chef Partizientel keine Zeit, macht es nicht, geht nicht... Dann fragt der Küchenchef, warum haben wir Mehl im Haus?
00:04:24: Haben wir Eier im Haus oder Milch im Haus.
00:04:26: Ja dann gibt es kein Problem viel Spaß und macht die Pfannkuh!
00:04:30: Wie gesagt das ist natürlich die Qualität darf halt nicht leiden.
00:04:33: Das ist einfach das wo auf dem Niveau wichtig ist.
00:04:42: Möcht mal auf den Gast natürlich glücklich machen und dem Gast alle Wünsche erfüllen.
00:04:46: Ist Pankochen so ein großen Ding?
00:04:47: Also ich merke schon auch immer daheim, wenn ich Pankos mache jedes Mal werden sie irgendwie anders.
00:04:52: Ja es ist kein großes Ding.
00:04:53: wie gesagt das ist Eiermehl Milch verrühren und rausbacken.
00:04:56: aber man kann halt nichts nebenbei machen.
00:04:59: Man muss den Teig anrühren dann steht man da und brät die Pfannkuchen Und wenn das Restaurant werden, glaube ich so, vierzig-fünfundvierzig Sitzplätze voll ist und man im Service ist es ja so eingeplant und eingetaktet dass man den Service eben gestalten und meistern kann.
00:05:18: Und dann sind so fünf oder zehn Minuten vielleicht eine Viertelstunde wo man dann raus ist, dann schon ein Ding!
00:05:25: Und andere Gäste müssen eventuell warten oder man braucht halt jemand der gerade Zeit hat.
00:05:29: Es muss halt organisiert werden.
00:05:30: Aber jetzt glaube ich würde auch nicht jedes Restaurant spontan machen.
00:05:34: Ja, wie gesagt ist halt das, dass man sagt
00:05:39: oder
00:05:39: mein Ding ist halt.
00:05:40: ich will, dass der Gast glücklich ist und der Gast kommt dir her um einen schönen Abend zu verbringen.
00:05:44: Und den möchte ich ihm ermöglichen und dem möchte ich ihn bereiten.
00:05:49: und dann ist es einfach so.
00:05:53: die Wünsche müssen erfüllt werden.
00:05:56: Wie gesagt wenn jetzt jemand sich hinsetzt und zwei Gänge gegessen hat Allergie, Unverträglichkeit gegen Nüsse.
00:06:03: Dann bleibt mir nichts anderes übrig als die Nüsze wegzulassen, die wir verarbeitet haben und dann können wir natürlich das Gericht nur so machen wie wir es machen und das Produkt weglassen.
00:06:12: So, dann ist es natürlich auf dem Peller.
00:06:14: für mich persönlich nicht zufriedenstellen.
00:06:17: der Gast merkt vielleicht gar nicht oder für ihn ist natürlich schon gut dass was weglassen.
00:06:22: schöner wär's wenn er bei der Reservierung das sagt dann können Füree oder Kuchen backen, was auch immer.
00:06:30: Wenn wir sagen, wir haben Haselnusskuchen im Dessert dann backen wir halt an den Tagen Kuchen ohne Haselnüsse oder mit anderen Nüssen und dann schaut es gleichwertig aus.
00:06:40: ist natürlich vom Geschmack anders ja aber er kriegt ein gleichwertiges Gericht.
00:06:46: genauso sage ich damit um bei Veganern.
00:06:50: Wir kochen viel mit Butter und Sahne und klassisch Französisch Das einfach weglassen funktioniert nicht.
00:06:59: Aber ich möchte trotzdem, dass der Gast auf dem selben Niveau ein Menü genießen kann und dann funktioniert es nicht wenn er da sitzt und sagt das muss jetzt sein.
00:07:08: Wenn man da eine Woche hat oder wie gesagt auch immer reserviert zwei drei Tage vorher, Woche vor her, zwei Wochen vorher.
00:07:15: Da kann man sich darauf einstellen und kann sich Gedanken machen und kann dementsprechend das Menü anpassen, dass ist auch für ihn so gestaltet ist wie für alle anderen Gäste.
00:07:24: Wie umgeben wir das Butterthema?
00:07:29: Ja, aber man kann ja dann natürlich mit Netto-Lebenöl, mit Ölen Sachen machen.
00:07:34: Man kann die Soßen so dementsprechend ansetzen und es gibt halt eine andere Soße, da funktioniert nicht.
00:07:40: Aber man kann jetzt trotzdem eine schöne Soße auch ohne Butter kochen.
00:07:44: Jetzt komme ich nochmal zum Fanko zurück.
00:07:47: Gibt's eine Möglichkeit oder wäre auch so ein Verspannendes für die Challenges, die wir hier haben?
00:07:54: Gäbs, eine Möglichkeit so auch Pfannkuchen auf hohes Niveau?
00:07:57: Auf ein Dining-Niveau zu bringen.
00:07:59: So dass du es servieren könntest?
00:08:00: Ja, es war ja früher... Vor dreißigvierzig Jahren war's ja Gang und Gebe das gerade im Restaurant viel gearbeitet wurde.
00:08:09: Und Krepsüsett ist ja ganz klassisch nichts anderes als den Pfannenkuchen der dann nochmal flambiert wird.
00:08:16: Also warum nicht?
00:08:17: Das ist gar kein Problem und wenn wir sowas machen packen wir das dann halt ein als Rollade oder gefüllt, oder irgendwie einen Krepp in Netten machen.
00:08:28: mit Fleischfüllung kann man auch herzhaft machen.
00:08:31: Auf jeden Fall steht es ja nicht dieser klassische Pfannenkuchen im Vordergrund wie man's vielleicht von zu Hause kennt.
00:08:36: aber man kann das Produkt Krepp-Pfanenkuchen schon einbauen.
00:08:40: oder ist ja mal ein Kaiserschmarrn und ich hasse mich jetzt nicht die Österreicher.
00:08:43: Aber ein Kayserschmahr ist ja auch nichts anderes als ein Pfannenkuchen der ein bisschen sufliert ist.
00:08:49: Hättest du eine spontane Idee für eine Füllung?
00:08:51: Sag jetzt mal, die nicht klassisch ist.
00:08:56: Jetzt habe ich gerade gesagt, ich brauche immer einen zwei-, drei-Tage Vorlauf!
00:08:59: Jetzt überfällt er mich hier mit diesen Spontan-Fragen.
00:09:02: Das kann ja nicht sein... Ja, auf jeden Fall würde ich jetzt was mit Rababa machen.
00:09:09: natürlich wenn ich rausschau bietet sich das an Dass man den vielleicht so als Kapaccio obendrauf legt oder geschichtet macht, dass man etwas in eine süße Lasagne macht anstatt Nudelblätter, Pfannkuchenblätter zum Beispiel.
00:09:24: Oder was wir im Moment sogar auf dem Menü haben ist ein Bärlauchwaffel.
00:09:31: Machen wir einen Waffel-Teig mit Bärlaufpüree und packen die dann mit einem waffeleisen aus und das können wir uns sicher mit dem Pfann Kuchen auch
00:09:40: machen ... was ich gelesen habe, aber das bei dir auch auf der Homepage steht.
00:09:45: Bei dir ist, du sagst, erzielt ist kein Applaus, sondern ... ... das war zuvor gesagt, dass der Gast muss glücklich sein und sagt hey es war anders... ...aber genau richtig so!
00:09:53: Ja wir möchten den Gast überraschen,... ...wir möchten den gast glücklich machen und ich denke,... ...das ist so eine Mischung aus wie wir kochen.
00:10:10: also der Gast soll's auf eine Seite noch verstehen.
00:10:13: Es soll nachvollziehen können, was wir da auf dem Teller machen.
00:10:20: Wir möchten ihn nicht überfordern, aber schon etwas zeigen, dass wir anders kochen wie zu Hause.
00:10:26: Das ist glaube ich so das... Resümee und was ich immer ganz oft höre von Gästen oder auch von Kollegen ist, dass wenn man dieses Thema Sternekastronomie einsteigen möchte das die Entenstuben eine super Adresse ist.
00:10:40: Also gerade für alle diese was noch nicht ausprobiert haben kommt gerne mal vorbei.
00:10:45: schaut euch das an.
00:10:47: es ist quasi so einen Einstieg.
00:10:49: Ja, die Hemmschwelle ist ja immer so ein berühmtes Thema.
00:10:52: Die Hemmsschwelle ins Restaurant?
00:10:55: Ich hatte es vor zwei oder drei Tagen mit Gästen.
00:10:58: Wenn man da nicht von der Familie aus oder von Bekannten aus irgendwie mal mitgeschleift wird... ...ist das auch etwas was an einem vorbei geht.
00:11:09: Klassisch ist teuer und man wird nicht satt.
00:11:11: Man muss sich speziell benehmen im Restaurant.
00:11:16: Wo ich sage, dass es einfach... ein bisschen überholt.
00:11:20: Es ist ein Restaurant, man kann vorbeikommen und man kann sich hinsetzen.
00:11:25: Man kann sich wohlfühlen und man wird umsorgt.
00:11:27: Und das Einzige sei mal was zu normalen Restaurants.
00:11:31: Vielleicht ein bissel.
00:11:32: der Unterschied ist dass wir mehr Personalaufwand pro Gast haben also Wenn wir haben, sind wir zu fünft in der Küche.
00:11:43: Wir sind mindestens ein Spüler und drei Leute im Restaurant.
00:11:46: Das heißt, wir sind so mal um acht bis zehn Angestelle für zwanzig Gäste.
00:11:51: D.h.,
00:11:52: auf zwei Gästen kommt einen Mitarbeiter.
00:11:56: Und das merkt man
00:11:57: schon.
00:11:58: Das kann man sich glaube ich in einer Pizzeria oder einem Bistro nicht vorstellen!
00:12:02: ... einen Person für zwanzig Leute zuständig.
00:12:05: Und das ist der große Unterschied, es macht auch den großen... ... Unterschied beim Preis aus,... ... aber ich denke man merkt sie auch.
00:12:13: Wie sehr kämpft man eigentlich damit?
00:12:15: Also ich erlebe selber immer wieder bei so Sachen wie bei der Instagram Challenge,... ... zeig jetzt mal oder bei so anrichten Videos.
00:12:22: Ab und zu kommt dann immer der Kommentar, aber ihr habt ne Brauszwanzig Gänge um Satz zu werden am Ende des Tages!
00:12:27: ... nervt oder nerft so überhaupt, sag ich jetzt mal mit diesen Klischees konfrontiert zu sein.
00:12:33: Dass da dieses Verständnis vielleicht auch gar nicht da ist?
00:12:36: Ja das nervt eigentlich nicht... Ich sage immer man muss es ausprobieren!
00:12:42: Es ist natürlich nicht für jeden was.
00:12:44: also das ist auch ganz klar dass nicht jeder der es einmal ausprobiert sagt war cool das ist das was ich jetzt ziehe jede Woche machen will oder mir jede Woche leisten möchte, zweimal im Jahr leisten möchte wie auch immer.
00:12:59: Aber man wird ... also bei uns definitiv satt und es ist halt auch ein anderes Sättigungsgefühl normalerweise.
00:13:07: Man sitzt zwei, drei vielleicht vier Stunden, man bekommt immer wieder was zu essen.
00:13:12: Man hat immer wieder kleine Gänge die zwischen reinkommen, man hat definitiv auch immer Brot am Tisch eigentlich genug essen, um satt zu sein.
00:13:21: Es ist halt nur viele kleine Gänge oder mehrere kleine Gange und nicht eine große Pizza in einem Berg ein großes Schäufele mit zwei Klößen wo man dann danach halt voll gefressen ist sage ich jetzt mal sondern wir hatten angenehmes Sättigungsgefühl normalerweise und das ist für viele bestimmt ungewohnt und deswegen sagen sie immer wird nicht satt aber ... rein, wenn man jetzt Kalorien zählen würde, hat man glaube ich definitiv genug ... ... Intus um gesättigt zu sein.
00:13:51: Ja ist ja in der Regel so!
00:13:52: Also es ist halt wirklich dann über den Tag hinweg oder über den Abend hinweg ... ... wirklich auch viel und ab und zu genau an dem Punkt, dass das ein perfektes ... ... Sättigungsgefühl auch erreicht ist.
00:14:04: Ist es schwer, das zu treffen diesen Punkt?
00:14:06: Ja, das ist glaube ich mittelsschwerste weil natürlich auch jeder Gast anders ist also... oder scheitste ja schon mal männlich weiblich.
00:14:17: Da gibt es natürlich unterschiedliche Sachen, die man verdreckt oder wie viel man verdrängt und wie viele man essen kann.
00:14:25: Es gibt Großkleinen und da wirklich die Mischung zu treffen ist natürlich schwierig.
00:14:33: aber dann haben wir natürlich auch noch so Sachen.
00:14:35: Manche lassen dann das sehr weg wenn's wirklich zuviel wird Oder wir haben dann hinten raus noch ein Käsewagen.
00:14:43: Und ich denke aber, was halt unser Vorteil ist es dieses Thema Zeit.
00:14:46: Dass mal über diese lange Zeit immer wieder etwas ist und dann einfach irgendwann halt gesättigt ist.
00:14:51: Ich weiß nicht wie's dir geht, aber für mich tatsächlich unvorstellbar ist das ja weg zu gehen.
00:14:55: Irgendwie passt doch immer rein!
00:14:57: Ja, ich habe ja lange lange Patisserie gemacht.
00:15:00: Das ist auch das, was sich so mit einem liebsten gemacht haben in meiner Zeit.
00:15:04: Da bin ich zwar ein bisschen reingeschubst worden Aber für mich ist es sehr definitiv... ... ganz groß und ich habe auch keine Angst vor.
00:15:13: Und ich mache das auch gerne, und viele könnte sagen ja Patisserie damit würde ich nichts zu tun haben da ist bei mir eigentlich ein bisschen anders rum.
00:15:20: Und so dieses Applaus... Ist Herr Sträckschrich eher auch ein bisschen an der Kennung?
00:15:25: Ist wirklich kein Thema für
00:15:26: dich?!
00:15:27: Ja natürlich ist es schön wenn der Gast sich freut und mir sagt dass es gut war.
00:15:31: Es geht jetzt eigentlich mehr um das Thema.
00:15:35: Der Gast muss jetzt hier nicht am Abend aufstehen Lobeshymnen singen.
00:15:41: Für mich ist das größte Lober der größten Applaus, wenn er wieder reserviert.
00:15:44: Wenn er ein Jahr später zum nächsten Geburtstag, zum nächsten Hochzeitstag, ein halbes Jahr später noch mal vorbeikommt und dann sagt oh ihr habt da ein cooles Event geplant?
00:15:55: Da wird man gerne auch teilnehmen.
00:15:56: Das sind so Sachen... das ist für mich die Bestätigung oder der Applaus denn ja am meisten ... bedeutet.
00:16:03: Was glaube ich ganz spannend ist, bei den Gästen und Stammgästen die immer wieder kommen?
00:16:07: Man kriegt ja so, man baut ja eine Bindung irgendwie auch auf... Und man kriegt dann auch, sag jetzt mal ganz viel mit, was in der Zwischenzeit vielleicht passiert.
00:16:15: Also so die ein oder andere Geschichte von denen einfach durch die Bindung, die man am Ende des Tages hat.
00:16:24: Ja da ist schon schön wenn man das so begleiten kann.
00:16:29: also wir haben Stammgäste, die kamen mit ihren Kindern irgendwann mal zur Konfirmation und irgendwann hat dann der Sohn auch bei uns geheiratet.
00:16:43: Und das sind halt so Sachen, die man quasi durch das Leben der Gäste mitbegleitet und in ihrem Leben fester Bestandteil ist.
00:16:55: Spannende Story ist einfach bei mir.
00:16:57: Ich dropp's jetzt mal, aber es vielleicht so was ... Mir hatten damals gut bürgerliche Küche gibt's immer noch bei uns in Ingolstadt?
00:17:03: Wo ich als Kind wahnsinnig gerne gegessen hab.
00:17:06: Immer Ende.
00:17:07: Passt vielleicht heute auch ganz gut!
00:17:09: Und ich habe damals als Kind schon gesagt, wenn nicht mehr heirate, heirate ich in diesem Restaurant.
00:17:13: Habe ich dann auch getan und ... Einfach durch diese Bindung die da über Jahre entstanden ist.
00:17:19: Ja ne, das ist natürlich schön grad für mich als Gastronom, wenn man dem Gast immer zuverlässig despieten kann was er sucht.
00:17:32: Also es geht ja meistens um den Geschmack, den man dann halt einfach trifft oder die Konstitutionen, die man trifft und das ist halt dann wirklich auch nicht... wie vorhin gesagt nicht langweilig ist, sondern immer wieder ein bisschen neu kitzeln.
00:17:45: Ein bisschen neu herausfordert und ein bisschen was Neues auf dem Teller zeigt.
00:17:48: Nachdem ich ja in meinem Leben irgendwann nochmal ein zweites Mal zeiraten muss, habe ich aber auch gesagt das nächste mal wird... Ja, ich kann da mittlerweile so viele Köche.
00:17:57: Wird wahrscheinlich nicht mehr dieses Restaurant werden, sondern ich werde wahrscheinlich irgendwas anders auffahren?
00:18:02: Ja, das ist also zum Beispiel bei mir das Problem.
00:18:06: Ich gehe normalerweise auch nicht zweimal in ein Restaurant, aber das ist halt bei mir von Berufswegen.
00:18:11: Weil es einfach viel zu viele Sachen gibt die ich mir anschauen möchte und deswegen bin ich immer auf der Suche wenn wir auf dem Niveau essen gehen haben dass ich mir was Neues suche.
00:18:22: Was ich gerade vorher gesehen habe bei dir in einer Küche oder auch bei sehr vielen Köchen sehe habe ich nur nie darüber gesprochen.
00:18:28: ihr neigt ja dazu eure Gerichte erstmal aufzuzeichnen
00:18:32: Ich nicht.
00:18:33: Also das Liegenzeichnungen rum, das ist von meinen Jungs und Mädels.
00:18:36: Wir sind gerade wieder am neuen Menü machen.
00:18:39: Der Frühling wird langsam Sommer.
00:18:43: Sind die neue Karte machen?
00:18:45: Viele brauchen es ja!
00:18:47: Ich bin da eher impulsmäßig unterwegs... ich schau welche Produkte es gibt.
00:18:52: Ich mache mit denen Produkten fünf, sechs, acht, zehn Sachen.
00:18:57: Und dann schaue ich was ich wirklich auf den Teller machen will.
00:19:01: fünf, sechs Teller an.
00:19:02: Aber bei mir spielt sich das ganz viel im Kopf ab.
00:19:05: aber ich sage mal so mein achtjähriger Mal schönere Zeichnungen als ich.
00:19:11: von daher lasse ich es lieber.
00:19:14: Ist ja dann schon lernt man das?
00:19:17: Das ist das was ich mich irgendwann gefragt habe dass man sagt hey okay wie zeige ich den Gericht auf Papier?
00:19:24: Ja, ich glaube einfach viele brauchen dieses Visuelle.
00:19:28: Ich kann mir das im Kopf ganz gut vorstellen und für mich muss jetzt auch der Teller nicht jedes Mal gleich ausschauen.
00:19:37: Das ist ein bisschen komisch, also prinzipiell schon aber ich kann jetzt zum Beispiel wenn ich die Produkte so vorbereitet habe und nehme drei verschiedene Teller und leg diese so geschnittenen und vorbereiten Produkte auf die drei Teller, schaut der Teller automatisch anders aus.
00:19:56: Allein durch die Tellerform muss ich es anders arrangieren.
00:19:58: habe ich einen runden Tiefenteller... ...habe ich einen ovalen Teller... ...hab' ich ein flachen Teller und dann kommen optisch drei verschiedene Gerichte raus obwohl die Proportionen und die Anzahl an Komponenten die exakt dieselben sind.
00:20:14: Bleiben wir bei dem Gericht.
00:20:16: das ist ja immer so dass seit ein paar Folgen, meinen vorigen herriger Gast mittlerweile immer Challenges mitgibt.
00:20:26: Wir haben auch dich markiert!
00:20:28: Wie geht's dir?
00:20:30: Das ist ja mittlerweile so.
00:20:31: diese Frage die ich jetzt immer vorne wegstelle, weil ... Ich weiß viele haben dann tatsächlich schlaflose Nächte und da grummelt es bei keiner richtig Überraschungen-Markt.
00:20:41: Ja was klingt denn in dir von?
00:20:42: du hast ja auch erst mal drauf gewartet.
00:20:44: kommt noch was oder
00:20:45: nicht?
00:20:46: Das ist natürlich gehörd, ich wurde verlinkt und denke mir so gut, jetzt schneide das da ab.
00:20:50: Was soll ich denn jetzt machen?
00:20:52: Wenn er mich nicht weiter markiert, wenn keine neue Story kommt dann wird er mir schon irgendwann was sagen.
00:20:57: Es kam nix.
00:20:57: Dann habe ich mir gedacht, na gut, rufe ich ihn mal an oder nicht.
00:21:00: Dann hab' ich gesagt, na komm', ich habe ihr gerade Stress.
00:21:02: Wird sich schon etwas dabei denken!
00:21:04: Und dann war eigentlich die Frage ja... ...was ist mit den
00:21:07: Produkten?!
00:21:09: War ich dann innerlich so eiskalt und gesagt, ja gut, wenn du dich nicht da habt, dann kann ich das Challenge nicht machen.
00:21:13: Er muss dann schon mitbringen.
00:21:14: Da war er dann auch
00:21:15: so.".
00:21:15: Genau.
00:21:16: Also eigentlich immer, wo ich das Gefühl habe, dass es nicht da ist, hab' ich dabei gesetzt.
00:21:20: heute und heute hat's immer gut geklappt.
00:21:22: Challenge come von Thorsten Bender?
00:21:25: Kennt ihr euch ... kennst du ihn?
00:21:26: Also ich kenne ihn aber nicht persönlich.
00:21:28: also Ich weiß wer er is', ich weiß wo er is'.
00:21:30: Ich weiß was er kocht.
00:21:32: Aber wir haben uns glaube ich noch nicht persönlich getroffen.
00:21:35: Und Thorsten hat mir die Challenge mal mitgegeben, du kennst sie ja schon.
00:21:39: Aber für alle Hörer hören wir noch mal rein!
00:21:41: Meine
00:21:41: Challenge an den Fabian ist da wir in Franken sind oder du in Franken bist deine Interpretation von drei im Weckler modern interpretiert das sind nicht nur Brötchen und drei Nürnberger rein sondern deinen Twist aus den Enden stuben einfach dieses Kirchen rein bekommen.
00:21:56: Und ich hab's jetzt hier weggeschnitten, weil ich zwischendurch geblubberte.
00:21:59: Herzlich willkommen schon gehört.
00:22:00: Aber er hat dahinten auch wieder sehr dreckig gelacht!
00:22:03: Das passiert immer.
00:22:05: Es ist mal so ein kleines ... noch mit dabei... Wie ging es dir damit als du das gehört hast?
00:22:10: Ja der erste Moment war, oh kacke was soll ich jetzt da machen?
00:22:15: Drei Wäckle sind Brötchen und Senf und das Urström, sowas ... Was soll ich denn machen?
00:22:20: Aber das ging dann eigentlich relativ schnell.
00:22:21: Ich sag mal zwei drei Minuten fängt an der Kopf direkt das Rattern an und überlegt sich was man machen kann.
00:22:29: Und ich darf jetzt sagen, was ich gemacht habe?
00:22:33: Es war eine Mischung aus einem Brotsalat und Brotwürsten.
00:22:37: also wir haben kleine Brötchen-Grehen gemacht Wir haben Brötchenships gemacht, ne Senfcreme die Würstel gebraten und dann dazu ein bisschen frischen Kopfsalatradizien und Spargel.
00:22:50: Als Klassiker hat es ja wirklich mal die drei innen assemble Was was du auch gern isst?
00:22:56: Ich finde so was geht ja immer.
00:22:57: Ja, Bratwurstbrötchen ja aber ich ess dann lieber Frankische oder was aus Würzburg kommt.
00:23:06: bin ich gebürtiger?
00:23:07: Würzburger ist geknickt mit oder ohne?
00:23:10: also wer in Würzbruck ist auf dem Marktplatz geknückt mit oder ohne was anderes gibt es nicht.
00:23:15: Wir haben uns anschauen, weil tatsächlich du darfst dir jetzt auch die Challenge stellen für den Nächsten.
00:23:20: Und jetzt muss ich erst mal mich erklären, weil ich habe das letzte Mal in der Folge mit Thorsten gesagt Es ist jetzt das erste... Das nächste Mal heute ist das letzte mal für lange Zeit für eine Aufnahme im Bayern.
00:23:33: Ja!
00:23:34: Ich bleibe zumindest im Bundesland Bayern und es ist tatsächlich noch ne Folge, die hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht aufm Schirm vor.
00:23:40: ein paar Tagen Ist durchgerutscht und dann geht es aber tatsächlich ganz weit hoch in den Norden.
00:23:45: Und für ein paar Folgen raus aus Bayern, so hoffe ich wenn nicht wieder was vergessen haben.
00:23:50: Ja Frank mir ist nicht Bayern, von daher ist das alles in Norden und alles gut.
00:23:54: Genau.
00:23:56: Meine Challenge ist dadurch dass ich gebürtiger Würzburger bin, was ich früher immer gerne gegessen hatte oder was auch die Oma gekocht hat.
00:24:05: Mähfischle!
00:24:06: Du darfst gern Mähfischle für mich zubereiten.
00:24:10: Klassisch isst man die einfach nur so, ich liebe auch Kartoffelsalat ist dir überlassen und wünschte auf jeden Fall viel Spaß!
00:24:17: Du hast mir vorhin schon gesagt... Ich hatte ganz große Augen weil ich das tatsächlich noch nie gehört habe.
00:24:22: Für alle die jetzt vielleicht gerade auch große Augen haben oder große Ohren beim Hören was sind Mäh Fischle?
00:24:26: Das sind ganz kleine Fischler, die sind ungefähr so Finger lang, werden im Main geangelt Backfisch zubereitet.
00:24:36: Also ein bisschen Mehl, bisschen Ei, bisschen Semmelbrösel und dann rausgebacken.
00:24:41: Und typisch?
00:24:42: Was wird's bei Gerisches?
00:24:44: Zumindest am Main ja!
00:24:45: Ich denke es wird es auch in den Ochsenfotokitzingen geben vielleicht bis aus Schaffenburg aber am Main entlang auf jeden Fall.
00:24:52: Jetzt hast du gerade gesagt, du hast das Kind oft gegessen und wurdest dir wahrscheinlich auch sagen jetzt mal ein bisschen von deiner Familie geprägt.
00:25:01: Auch sag jetzt mal dass du jetzt kocht geworden bist.
00:25:03: vielleicht
00:25:05: Ja, war definitiv mit Ausschlaggebend.
00:25:09: Ich bin ein bisschen außerhalb von Würzburg groß geworden auf einem kleinen Dorf.
00:25:16: Mein Opa hatte Landwirtschaft und Forstwirtschaft und da war ich von Kindauf eigentlich immer mit draußen und immer mit auf dem Bulldog gesessen und habe auch mitgeholfen.
00:25:26: Der Opa väterlicherseits hatte einen kleinen Weinberg in Kitzingen.
00:25:30: Auch da haben wir viel geholfen, waren viel draußen.
00:25:33: Deswegen war für mich eigentlich der Berufswunsch irgendwie in diese Richtung zu gehen und wenn man aber kein eigenes Land hat und keinen eigenen Grund hat wo man das machen kann ist es ein bisschen schwierig.
00:25:46: Und dann der nächste step war dass meine Mama sehr gut und sehr gern uns sehr viel gekocht hat.
00:25:55: Wir haben definitiv einmal die Woche in Kuchen, Torte gebacken.
00:25:57: Es ist jeden Tag eigentlich frisch gekocht aus.
00:25:59: Das war zu viel und dann gab es am nächsten Tag die Reste.
00:26:02: Und das wäre auch was damit zu tun dass man etwas machen kann.
00:26:09: also für mich wäre dieser Vorstellung irgendwo am Fließband zu stehen täglich dieselbe Schraube irgendwo reinzudrehen.
00:26:17: Mir hat es nichts für mich gewesen, also ich wollte schon was wo mal ein bisschen kreativ ist und bis sich bewegen kann.
00:26:21: Ein bisschen was anpacken kann und wo man auch etwas schaffen oder erschaffen kann.
00:26:26: Jetzt bleiben wir bei der Familie, das kriegst du mir eine bisschen eine diepe Frage tatsächlich, die mir heute auf dem Weg hierher eingefallen ist, wo ich mir gedacht habe... Also sollte ich mal stellen!
00:26:36: Man kriegt ja sage jetzt mal als Kind immer relativ viel von der Familie mit.
00:26:43: Aber gar nicht so viel durch die Worte, die erzählt werden.
00:26:45: Sondern eigentlich eher durch das Vorleben am Ende des Tages.
00:26:49: Wenn du jetzt mal zurückdenkst, was würdest denn du sagen?
00:26:52: Was wurde dir außerhalb von Kochen mitgegeben wo du jetzt sagst okay das haben mich extrem stark geprägt weil es mir so vorgelebt wird.
00:27:00: Ja einfach schon Familienleben.
00:27:03: also es gab definitiv eine Mahlzeit am Tag die wir als Familie immer zusammen genossen haben Das auf jeden Fall.
00:27:14: Und das war auch immer jemand da, also dass es umsorgt oder versorgt sein.
00:27:19: Es war jetzt nie irgendwie, dass man sich alleine gestellt war.
00:27:21: Es waren immer jemanden da, der mal ansprechen konnte, immer jemandem im Hilf- oder Rad fragen konnte und wir waren – wenn ich die Verwandtschaft mit außen rumzähle – auch eine relativ große Familie.
00:27:33: Also ich habe dreizehn Cousins und Cousin….
00:27:36: Wir sind dreizehn Cusins & Cousinen als zwölf weitere.
00:27:40: meine Eltern haben.
00:27:42: Meine Mama hat fünf Geschwister, die waren quasi auch zu sechs.
00:27:45: Und da war immer jemand da ... dann, wenn meine Mama nachmittags arbeiten gegangen ist, nach der Schule war man bei der Tante.
00:27:53: Das hat die auf uns aufgepasst.
00:27:54: Die Woche drauf hat dann meiner Mama freig gehabt und die Kindsmittern der Schule abgeholt und gekümmert.
00:28:01: Es war jetzt nicht so, wie es mehr oder weniger heutzutage ist, dass wir quasi die ... bis relativ nachmittags in den Hort geben kann oder muss.
00:28:12: Es gab nach der Schule keine Nachmittagsbedeuerung, das war bei uns noch nicht so und deswegen musste das familiär gelöst werden und es war dann immer jemand da oder meistens halt einfach ... auch der Vorteil von dem kleinen Dorf, man ist halt einfach nach der Schule, nach der Hausaufgabe raus.
00:28:29: Man musste nach Hause kommen wenn die Straßenlaterne angehen.
00:28:31: oder man hat gesagt, man geht so ober und oma und wenn dann mal es nach dem Abendessen heimgekommen ist wussten die Eltern auch okay da ist halt bei der... Oma noch zu haben, weil die Brotzeit lecker ist als bei uns.
00:28:45: Weil die Wurst scheiße ist und das Brot dicker geschnitten wird oder man muss nicht selber schmieren musste, weil sich die Oma dann doch noch ein bisschen mehr gekümmert hat.
00:28:52: Es ist immer so dieses Oma da sein.
00:28:54: Man kann es sich gefühlt nicht vorstellen, sag jetzt mal dass die eigenen Eltern dann wenn sie dann selber immer groß ältern werden und auf einmal sind's ja alle so.
00:29:02: Also es ist irgendwie so ein Oma gehen, dass wir das...
00:29:04: Ja also ich glaube auch alle die Kinder haben den Zyklus schon hinter sich haben und sich darauf freuen, Oma und Opa zu werden.
00:29:14: Haben schon in drin irgendwo diesen Gedanken ja wenn du mal deine Kinder zu mir schickst dann mach ich das genauso und dann kannst so die Anhörender bei der Oma dürft ihr alles.
00:29:24: Das heißt aber bei euch ging's mit dreizehn Cousins inklusive dir schon ab und zu auch bestimmt drunter drüber?
00:29:31: Ja gerade an anderen Familienfesten wie Geburtstag oder was sind denn da auch einige Geburtstage es hat quasi alle ... ein paar Wochen jemanden Geburtstage, Weihnachten, Ostern.
00:29:43: Ist immer volle Hütte gewesen, immer was los gewesen und hat halt auch dann den Vorteil, dass man jemand gehabt hätte mit dem er etwas tun konnte oder machen konnte.
00:29:51: Und dann sind wir mal draußen da ein bisschen auf einem Bolzplatz gebolzt oder sonstiges.
00:29:57: Fällt es dir schwer?
00:29:58: Ist ja doch jetzt ein bisschen Abstand drin!
00:30:01: Ich hatte sie jetzt noch nicht weggezogen.
00:30:02: Ja das hat sich wie gesagt mit der Zeit halt verlebt.
00:30:05: ich bin... in die Lehre gegangen, von siebenundneunzig bis zweitausend und bin quasi dann zweitausend auch weggezogen.
00:30:13: Und wohne jetzt quasi sechsundzwanzig Jahre nicht mehr da.
00:30:15: Natürlich hat man da noch die Bindung, mal Kontakt, mal den Zwischen eine WhatsApp-Gruppe, die kommt ab und zu zum Essen vorbei.
00:30:22: Man versucht natürlich trotzdem an Familienfesten mit den eigenen Kindern hinzufahren um die zu sehen.
00:30:28: aber es hat sich halt alles ziemlich zerstreut.
00:30:31: also ich sag mal Sondern er hat weitesten wegwohnt, der wohnt in Kiel.
00:30:38: Und dann ist der Rest eigentlich schon im fränkischen bayerischen Raum verteilt.
00:30:44: Hast du mittlerweile bei Nürnberg gut integriert?
00:30:47: Ja ich bin seit Zwei Tausend Elf in Nürnenberg.
00:30:50: Die Familie ist da und der Vorteil ist die Mama von meiner Frau wohnt nur ein Dorf weiter ... kann jetzt dann die Kinder hüten und mach das genauso wie damals meine Oma.
00:31:04: Naja, aber das ist glaube ich wirklich wichtig und dass man viele sehen glaube ich... ...dass dieses Thema Kinder-und Erziehung rein in der kleinen Familie gehandelt werden muss,... ...aber ich glaub es ist einfach falsch und es war früher auch nicht so.
00:31:22: dass man da ruhig die Hilfe in Anspruch nehmen kann oder sich halt unterstützen kann.
00:31:28: Und das sei nur jedem gewünscht, dass es in der Familie funktioniert.
00:31:33: Das heißt ... Deine Schwiegerelter- oder Schwiegefamilie kommt hier aus der Gegend?
00:31:38: Nein auch nicht!
00:31:39: Aber super!
00:31:40: Ich versuche jetzt gerade eine verzweifelnde Überleitung zu bauen.
00:31:46: Ja, die sind ja auch zugezogen und war Zufall, dass wir uns hierher kennengelernt haben.
00:31:50: Okay, dann wird es jetzt spannend für dich.
00:31:54: Ich hab jetzt gehofft irgendwo bei dir ... sag mal die Ecke zu finden, wo du dir dieses Wissen, dass ihr vielleicht jetzt gleich holen hättest können?
00:32:05: Aber vielleicht hast du so in dir, weil ich würd gern zur Cheffrage kommen!
00:32:11: Das ist ja neben der Challenge das zweite was mir mein vorheriger Gast mitgibt.
00:32:15: also kommt auch wieder von Thorsten.
00:32:18: und Ja, er meinte ... Es ist vielleicht ganz tricky.
00:32:23: Er weiß es selber nicht!
00:32:24: Also, er braucht tatsächlich Hilfe und Unterstützung.
00:32:27: Deswegen hoffe ich, dass du ihm helfen kannst.
00:32:29: Schau mal rein, was er mir für dich mitgegeben hat.
00:32:40: Fabian, meine Frage an dich.
00:32:41: Gib mir mal ein paar Kniffe oder Tipps für den perfekten Nürnberger Lebkuchen?
00:32:45: Super.
00:32:46: Keine Ahnung.
00:32:48: Müß die jetzt meiner Mama anrufen.
00:32:50: Meine Mama kann gut backen, wird auch einen guten Lebkuch hinkriegen.
00:32:53: ... kann ich jetzt wirklich nicht helfen.
00:32:56: Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen ... ... adäquaten Lebkuchen
00:32:59: gebacken.".
00:33:00: Es
00:33:00: ist glaube ich aber gar nichts leichter, weil ... ... also mir mit dem Nachgang ein bisschen drüber geredet ... ... so die Konsistenz muss ja stimmen von den Gewürzen... Ja, Ballos!
00:33:09: Die muss am Ende des Tages passen und da kehrt er schon viel dazu?
00:33:12: Also ich glaub, den Teig an sich machen würde ich mir jetzt zutrauen.
00:33:16: Aber ich glaube dann gerade dieses Konsistenze und die Dauer des Backens ist ... ... glaube ich, das große Geheimnis.
00:33:25: Und... Das überlasse ich dann wirklich den ... ... Profis und der Hammer.
00:33:29: Gott sei Dank in Nürnberg ein paar kleine Manufakturen die Superlebkuchen
00:33:33: machen.
00:33:34: Findet man dich da auch zur Lebkuchenzeit?
00:33:36: Was ich ja spannend finde wie ihr auf die Frage kommt.
00:33:39: Hallo wir sind im Frühling.
00:33:40: Weihnachten ist noch bisschen weg!
00:33:41: Ja
00:33:42: da kann ich aber was dazu sagen und zwar dieses Thema Lebkuchennur-Weihnachtszeit
00:33:48: is...
00:33:50: Ja, auch was modernes.
00:33:53: Gerade Nürnberg ist dieser Lebkuchen eigentlich ein ganz jahres Gebäck gewesen.
00:33:57: also den hat man wirklich rund ums Jahr gegessen und irgendwann wurde das halt zum Weihnachtsding abgestempelt.
00:34:05: Also ich könnte auch das ganze Jahr Lebkucken essen.
00:34:08: Ich bin auch einer derjenigen der sobald die ersten Lebkungen im Regal stehen dann zuschlägt.
00:34:15: Also, falls es nächstes Jahr oder übernächste Jahr noch ein Monat eher ist dann bin ich einer von denen der es verursacht hat.
00:34:22: Was kommt für dich beim perfekten Lebtokengrund?
00:34:24: Welchen ist dein Liebsten und was muss er haben?
00:34:28: Ja wie gesagt gute Zutaten vor allem Fahrarbeit gerade im Thema Nüsse.
00:34:32: Da darf schon ein bisschen Nussanteil drin sein und dann mag ich's wenn er nicht so weit gebacken ist als dass er ihn wirklich nur so schmatzig saftig ist.
00:34:47: Ich spiele den Ball jetzt einfach mal raus zu euch.
00:34:49: Ist ihr gern Lebkuchen?
00:34:50: Auch vielleicht das ganze Jahr und vielleicht habt ihr auch das perfekte Lebkuhnrezept, dürft ihr gerne mit zukommen lassen.
00:34:56: Dann gehen wir aber auf die Suche nach dem perfekten Lebkuchen!
00:34:59: Da kann man auf jeden Fall eine Verkostungs-Challenge machen...
00:35:06: Und ja sag ich jetzt mal, weiß ich nicht tatsächlich.... Lebkuchen das ganze Jahr?
00:35:11: Ja, ab und zu geht.
00:35:12: Also einer geht dann... Ich weiß nicht, ob ich das ganze ja könnte aber so einer zwischendrin...?
00:35:16: Ja, das ist aber glaube ich wie mit allen Sachen darf halt nicht überhand nehmen.
00:35:23: Aber wie gesagt es früher war's eben in Nürnberg ein Gebäck, dass es das ganze jahr überangeboten wurde Und das ganze
00:35:32: Jahrübergabe.
00:35:33: Hat's Lebkuchen in irgendeiner Art und Weise oder in die Richtung schon mal auf deine Karte geschöpft?
00:35:37: Ja, wir machen schon zur Weihnachtszeit immer gerne was mit gerade den Gewürzen also diesen weihnachtlichen Gewürze.
00:35:48: Egal ob dann Liebkuchen Eis oder dann halt Gewürzschnitten die mal irgendwo im Dessert mit einbauen lässt.
00:35:59: Oder was natürlich auch ist dann Spekulatius und auch so Aromen, die natürlich da gut mit rein spielen.
00:36:06: Mach mal zur Weihnachtszeit natürlich immer was damit.
00:36:11: Wenn man auf deine Karte schaut, was mir so ein bisschen aufgefallen ist... Du schreibst ja diese... Er sagt jetzt mal alle Fisch- und Fleischprodukte in Glammern!
00:36:21: Was das für einen Hintergrund?
00:36:23: Ja wir bräuchten offiziell ein vegetarisches Menü an also wir... Das war ein langer Prozess.
00:36:31: Wir hatten ganz lange eine Allerkartkarte Dann kam der Stern.
00:36:35: dann wurden irgendwann die Allerkart-Gerichte nicht mehr bestellt, sondern siehst noch ja gut aus dem Sternenland.
00:36:39: Da ist natürlich das Menü, da braucht man kein Allerkat, dann haben wir dieses abgeschafft und hatten zwei Menüs ein vegetarisches und einen Fleischfischmenü.
00:36:48: und für mich war immer zu wenig beim vegetarischen Menü einfach nur die Fleischfiskomponente wegzulassen.
00:36:56: Und dann kamen wir irgendwann drauf dass es eigentlich ein Unterschied ist ob er das weglässt oder ob mal das Gericht hat das Fleischfisch dazu macht.
00:37:07: Und wir gehen die Gerichte auch prinzipiell immer von dem Gemüse aus an, also was hat gerade Saison?
00:37:15: Was für Gemüsen wollen wir verarbeiten?
00:37:17: Was können wir mit dem Gemüsemachen?
00:37:19: Was kann man mit dem gemüse kombinieren wie aus der Challenge Himbeer und Rote Bete oder Blumenkohl Curry?
00:37:28: Das sind so Sachen, die funktionieren immer ganz gut!
00:37:34: Dieses Gerüst steht, überlegen wir uns Pasta und Fisch dazu.
00:37:39: Passt an Fleisch dazu, passt an Geflügel dazu.
00:37:42: Was für Fisch?
00:37:42: Was für Fleisch!
00:37:43: Und das ist immer das Letzte was eigentlich in dem Prozess dann dazukommt.
00:37:49: Deswegen haben wir uns entschieden Wir haben ein vegetarisches Menü und wer möchte kann es mit Fleisch und Fische upgraden und deswegen steht es klein unten drunter.
00:38:00: welche Beile ab Fleischbeilage wird dazu machen.
00:38:04: Gehen viele den weg, dass sie das dazunehmen oder gehen dann tatsächlich doch mehr den vegetarischen Weg weil es andersrum ist?
00:38:12: Ja seitdem wir so machen nehmen natürlich alle Fleisch und Fische also gefühlt.
00:38:21: Das finde ich halt vom Ansatz her ganz praktisch und ich glaube auch, dass bestimmt neunzig Prozent der Kollegen auch so an die Gerichte rangehen.
00:38:32: Ich glaube jetzt keiner sagt es gibt ein cooles Rinderfilet.
00:38:36: was machen wir für Beilagen dazu?
00:38:38: Ich glaube das ist wirklich immer anders herum.
00:38:40: oder das ist das was ich gesehen habe oder auch von den Köchen wo ich gelernt hab mitbekommen hat man ist es immer von der Schiene her angegangen und das haben wir quasi nur jetzt so transparent auf die Karte geschrieben.
00:38:53: Und genau, man kann natürlich auch nur Fisch essen und jeden zweiten Gang da essen mit Fleisch und Fisch.
00:39:02: Und zwei vegetarisches funktioniert alles.
00:39:04: also muss er nicht entweder oder machen Genau.
00:39:07: aber das war so die herangehensweise und deswegen steht es klein unten drunter und das haben wir jetzt seit fast zwei Jahren so und hat sich ganz gut etabliert.
00:39:16: Wir haben's ja im Pairing-Video auf Instagram schon gehabt.
00:39:20: Und in der letzten Folge haben wir so ein bisschen über Rapapas gesprochen, deswegen mache ich jetzt den Bogen... ...es ist ja auch so ein bißchen die Himbeerzeit oder die kommt immer mehr?
00:39:30: Was macht den Himbeern besonders?
00:39:31: oder wo kann man sie überall rein verwenden?
00:39:33: wie verwendest du es am liebsten sagt man wie kann man aus dieser Himbeere also ich mag ja den Geschmack von der Himbeeren sehr gern einfach noch mehr rausholen dass sie noch intensiver wird?
00:39:44: Ja also was ich Marc ist natürlich so lang die Himbeere roh.
00:39:48: Also wirklich eine gute Himbeer, die nur ganz leicht mariniert mit ein bisschen Leuterzucker oder ein bisschen Likör oder ganz dezent.
00:40:02: und das A und O grad bei solchen Produkten ist einfach dass man ein gutes Produkt hat.
00:40:07: Das ist da einfach unerlässlich.
00:40:11: Das muss Geschmack haben für sich stehen und dann sollte man es eigentlich auch nicht so viel verändern.
00:40:20: Und gerade bei der Himbeere ist das halt einfach eine Beere, die sehr zart und vom Geschmack sehr fein und die verändert halt den Geschmacks sofort, sobald man die erwärmt oder kocht.
00:40:32: Deswegen ist sie für mich persönlich wenn die eine perfekte Reife schöne fleischige Himbeeres ein bisschen Leuterzucker mariniert eigentlich am besten.
00:40:45: Natürlich verarbeiten wir die im Gericht, wir machen Sorbet daraus und eine Creme daraus.
00:40:52: was immer gut funktioniert ist mit der Himbeer weiße Schokolade und was auch sehr gut funktioniert sind Himbeere mit Fichtensprossen.
00:41:00: das sind so die Sachen die wir es mit den WSMT sehr eigentlich dann immer ganz gut einfließen lassen.
00:41:07: Weil jetzt gerade im Moment auf Spargelzeit ist, frage ich jetzt einfach Himbeers Spargeln, funktioniert's?
00:41:12: funktioniert bestimmt.
00:41:14: Gibt ja auch Spargel und Erdbeeren zum Beispiel, bin jetzt nicht so der Fan von aber man muss dann vielleicht auch ein bisschen von dieser Himbeere weggehen und mit Himbeersicht zum Beispiel arbeiten.
00:41:30: Dann gibt es natürlich eine schöne fruchtige Note.
00:41:32: aber wir machen sehr viel mit Spargeln, wir kombinieren Spargeln mit Obst eigentlich gar nicht.
00:41:40: Im Moment hast du drauf frickischer Spargel, Salat und Sud gegrillt.
00:41:45: Optional mit Geräuchernstör.
00:41:50: Wie geht es dir das Gericht an?
00:41:51: Was ist ein bisschen der Twist denn da?
00:41:54: Wir variieren während der Spargelszeit eigentlich immer so... drei, vier Spargelgerichten.
00:42:01: Also es darf auch wenn der Spargle-Zeit ruhig mal zwei Gerichte mit Spargeln auf der Karte stehen.
00:42:08: Es sollte dann halt natürlich sich signifikant unterscheiden und ich persönlich mag den Spargl eigentlich am liebsten als Salat kalt.
00:42:22: Ich musste gar nicht warm haben mit Hollandaise oder sowas sondern einen schönen knackigen guten Spargel mit einem ganz einfachen Senf-Zwiebelmarinade eingelegt, ein bisschen Essig dazu und das ist eigentlich für mich der Sparge wie ich immer am liebsten esse.
00:42:37: Und deswegen haben wir das natürlich dann ein bissel aufgepeppt, haben den einmal so mariniert, da haben wir ein bisschen Rohmarininenspargel dabei, ein bissel gegrillten Spargen und dass man noch etwas Nachhaltiges hat, haben wir diesen Koch vor als Sud noch mit angegossen.
00:42:58: Bei dir ist es ja so, soweit ich das jetzt gesehen habe, korrigiere mich wenn ich falsch liege.
00:43:02: Aber du endest im Prinzip immer zu den Jahreszeiten deine Karte?
00:43:06: Das heißt viermal im Jahr?
00:43:07: Ja, also wir machen fünf bis sechs Menüwechsel.
00:43:14: Ist natürlich von März, April bis August, September ein bisschen einfacher.
00:43:19: Es kommen einfach viel mehr Produkte an die Laufenden halt nicht so lang.
00:43:24: deswegen wechselt die Karte nicht zwangsläufig immer komplett.
00:43:27: Aber wir haben jetzt noch Bärlauch drauf, der ist halt dann schon zu Ende.
00:43:32: Wir haben Rhabarber drauf... Der geht jetzt noch ein bisschen und es kommen bald schon die ersten Erdbeeren.
00:43:39: Und dann tauschen wir das halt gängeweise durch.
00:43:44: Offiziell haben wir sechsmal den Menüwechsel im Jahr mit sieben neuen Gängen.
00:43:50: Und bei dir ist das ja so eine Konzesse aus Package?
00:43:53: Auch eher werben!
00:43:54: Genau, also wir haben seit zwei-drei Jahren unsere Aktion immer Primedine heißt es.
00:44:02: Das ist dann quasi offiziell das erste Mal dass dieses Menü so serviert wird und wir haben da Gott sei Dank Stammgäste die das ganze Package gebucht haben und bei allen neuen Menüs sich angemeldet haben ... wenn's terminig nicht klappt, dann darf man sich auch eine Woche später kommen.
00:44:27: Und da gibt es halt schon für die anderen Gäste.
00:44:29: aber prinzipiell ist das ein Abend, an dem wir das ganze Menü das erste Mal präsentieren.
00:44:34: Braucht so kreative Gedanken?
00:44:36: Ideen?
00:44:37: Sag jetzt mal, weil du hast ja generell auch immer ein bisschen mehr Events... Wenn ich das auf der Website richtig sehe!
00:44:42: Ja, wir versuchen halt immer ein bissel den Gästen was anzubieten.
00:44:46: also wir haben relativ viele Stammgäste und natürlich muss man für die etwas machen.
00:44:52: klar zu besonderen Anlässen wie Valentinstag, Silvester und Weihnachten.
00:44:57: Es gibt natürlich spezielle Menüs, aber wir versuchen nochmal jemanden Winzerkollegen vorbei bringen zu lassen oder mal was mit Champagner zu machen oder mit Drüffel zu machen, dass man dann für den Abend ein spezielles Menü macht.
00:45:13: Vor zwei Jahren zum zehnjährigen Jubiläum haben wir uns an allen vier Sonntagen im Juni Gastköche eingeladen, das kam so gut an dass wir jetzt dieses Jahr wieder machen.
00:45:26: Da kommen fünf Kollegen aus Nürnberg und dann macht man uns einen schönen Sonntag Nachmittag und jeder kocht Eingang.
00:45:33: aber wie gesagt es versuchen einfach ein bisschen am Laufen zu halten um den Gästen was zu bieten.
00:45:38: Gibt es so das eine Gericht im Jahr oder die eine Zeit im Jahr, wo du dich besonders darauf freust?
00:45:42: Also ich freue mich ja immer auf die Rappapazit tatsächlich.
00:45:46: Ich habe auch selber welche im Garten wachsen, die gerade fleißig am Wachsen sind.
00:45:50: Du musst jetzt mal anfangen abzuirren langsam.
00:45:54: Gibt's so dieses eine, dass du dich immer freust bei der Sexboa?
00:45:57: Ja, das ist glaube ich immer das was man halt nicht hat.
00:46:00: also bevor sich natürlich nach dem Winter super auf den Frühling.
00:46:04: Wenn das erst mal die Sonne rauskommt, dann denkst du oh cool jetzt gibt es langsam wieder frische Produkte.
00:46:10: Die letzte Woche vom Spargel ist mir froh wenn's dann endlich vorbei ist.
00:46:12: Dann freut man sich auf die Pfirsichere oder dann freut mich irgendwann auf die Trauben und irgendwann denke ich oh so ein Kürbis da ist auch mal lecker.
00:46:20: Ich kann wieder was mit Kürbes machen.
00:46:22: also man lebt halt immer so ein bisschen mit der Zeit und freut sich drauf dass es das endlich wieder gibt ... für Arbeit man das benutzt, es macht damit Gerichte und dann denkt man sich oh jetzt kommt er schon bald.
00:46:38: Das nächste ist auch cool, damit können wir auch coole Sachen machen.
00:46:41: Aber wenn man mich so persönlich fragt, ist der Frühling für mich persönlich die schönste Jahreszeit.
00:46:46: Es wird langsam hell, es wird langsam warm.
00:46:49: Es ist noch nicht zu warm, dass man nur in der Sonne jetzt schon das Schwitzen anfängt.
00:46:54: Deswegen ist für mich der Frühlingsjahr eigentlich die schöneste Jahreszeit!
00:46:57: Gibt's was für dich?
00:46:59: Sag mal, was bei dir nie auf die Karte kommen wird?
00:47:03: Nein... Also offen für alles.
00:47:05: Ich würde es zumindest probieren, ob's dann für die Karte reicht ist eine andere Frage.
00:47:10: aber ich bin für alles offen.
00:47:13: also das gibt einfach viel zu viele Sachen, die man probieren kann und muss.
00:47:20: Und dann muss man halt einfach entscheiden... Ist das was man auch den Gästen anbieten kann?
00:47:25: Das ist auch das was einem schmeckt.
00:47:31: kommt es auf die Kart, ich zum Beispiel brauche persönlich kein Rosenkohl.
00:47:36: Ich auch nicht!
00:47:37: Aber warum nicht?
00:47:39: Also es gibt genug Äste, die es mögen und man kann den so zubereiten dass er lecker ist.
00:47:43: aber ich würde jetzt zum Beispiel legen woanders mir jetzt nicht unbedingt Rosenkohlen bestellen wollen.
00:47:48: natürlich wenn ein Kollege damit was macht dann esse ich denn auch und probiere ihn auch aber es definitiv nicht mein Lieblingsgemüse.
00:47:55: Heute tatsächlich auch nicht so das Gemüse was man auf die Karten findet.
00:47:59: also hier ist es tatsächlich toll Hätte ich noch nie untergekommen.
00:48:02: Ich esse ja auch Bananen, obwohl ich sie nicht mag.
00:48:07: Das ist mein persönlicher Horror.
00:48:08: Aber Rosenkohl ist gar nicht so ... Weiß ich nicht?
00:48:11: Oder träust du das?
00:48:12: Na, Rosenkohle ist halt, glaub ich, sowas was wie auch mit der Roten Bete sehr schnell, sehr ... komisch schmecken kann, sehr kolich schmecken.
00:48:24: Aber das hat man mit dem Kohlrabi oder auch mit einem Blumenkohl ja genauso.
00:48:27: Solange es halt ein bisschen zu lange kocht wird's halt einfach so muffig-kolig und das ist halt das was viele nicht mögen.
00:48:33: Und wenn man das weiß und das umgehen kann dann kann man das ja ausschalten ausblenden und kann sich dafür etwas anderes Einfallen lassen oder halt dies so zubereiten dass das eben nicht raussticht.
00:48:47: Was ich mir sehr interessant finde.
00:48:51: Du hast mal gesagt in dem Interview oder in der Fragestellung, Gesellschaftsregeln bringen dich aus der Fassung.
00:48:57: Was meinst du damit?
00:48:59: Hab ich das gesagt?
00:49:00: Hast
00:49:00: du gesagt hier ... Ich bin immer gut informiert.
00:49:04: Oder ist es gar nicht so?
00:49:05: Müssen wir's revidieren!
00:49:07: Ja, es kommt glaub ich drauf an als ich würd sehr so sagen, dass ich das auf Bezug hab.
00:49:12: dass man dann halt nicht so steif sein muss, so steife sein sollte.
00:49:15: Also natürlich soll man sich an die normalen Regeln halten, die so aufgestellt sind.
00:49:20: also wird es nicht einer der alles quer treibt.
00:49:22: aber wenn ich jetzt aufs Restaurant beziehe Es darf hier jeder kommen wie er ist und wie er möchte Und sich im Endeffekt auch so benehmen wir er möchte.
00:49:35: also Ich glaube jeder normale Mensch weiß wie man sich in einem restaurant verhält.
00:49:43: Man schaltet vielleicht sein Mobiltelefon
00:49:46: aus,
00:49:46: man zieht sich dem Anlass entsprechend an.
00:49:49: Ich würde nicht Sterne essen gehen mit Muskel-Shirt und Flip Flops und Bermudershorts.
00:49:56: also ich ziehe mir halt eine lange Hose an und ein paar ordentliche Schuhe und zumindest einen T-Short und dann ist es auch in Ordnung.
00:50:03: Und ich glaube das sind so normale Sachen die eigentlich selbstverständlich seien sollten.
00:50:06: dafür braucht man keine Regeln.
00:50:08: ... so gegeben und das macht man so.
00:50:12: Und da muss er es nicht übertreiben immer, also man kann ja auch die Regeln so ein bisschen ... ... interpretieren wie man's möchte.
00:50:23: Was ich jetzt letztes Mal erlebt habe, dass wird mich, wenn du das sagst... ... komme ich mal möchte.
00:50:28: Das ist das, wo ich innerlich ein bisschen gekocht habe ... ... oder was ich somit es nicht abhaben konnte.
00:50:32: Ich war's letztmal ... ... in einem Restaurant.
00:50:35: Ich mach' das ja auch ganz oft alleine.
00:50:38: Oftmals aber auch zu zweit.
00:50:39: so ist das nicht.
00:50:41: Damals war ich allein und neben mir waren Tischen mit zwei Herrenmännern... Und wir sind da so ein bisschen ins Gespräch gekommen weil die natürlich wissen wollten, was ich mache.
00:50:50: Dann hab ich sie so ein bißchen erzählt.
00:50:54: Sie wollten noch so ein bisschen Tipps haben von mir.
00:50:56: Was ich ... ... können wir hier mittlerweile doch ein bisschen aussagen jetzt mal.
00:51:01: Ja, was ich empfehlen würde als Restaurant und dann habe ich halt so angefangen halt zu meinem Endsterne-Bereich sozusagen okay?
00:51:06: Wo ich sage ok da lohnt sich definitiv einen Besuch, eine private Meinung von mir... Und dann aber dieses Überhebliche so, oh wir sind lieber im Zwei-Sterne-Drecksperle Bereich unterwegs, wo ich mir denke so, Alter Falta!
00:51:17: Musste es
00:51:17: sein?!
00:51:18: Bringt mich auf die Palme!
00:51:19: Ja das ist genau so wo ich sag, ähm ja... Die haben jemand ... angesprochen, um nach Tipps zu fragen.
00:51:28: Und dann lässt man sich darauf ein und macht es auch... ...und dann kriegt man so die Retour-Kutsche... ...ein Sternen?
00:51:35: Ne, brauchen wir nicht!
00:51:36: Das sind so Sachen wo ich sage... ...ne, das muss ja nicht sein.
00:51:41: Aber das ist glaube ich das was wirklich... ...so einen Prozess über die letzten Jahre... ...dass dieses zwischenmenschliche... ...dieses Miteinander sehr zu leiden hat.
00:51:54: Woran das liegt, wieso das so ist... weiß ich nicht.
00:51:57: Aber das ist mir ganz oft aufgefallen, dass man einfach prinzipiell dem anderen nichts gönnt oder dann ganz oft noch eine Schippe draufsetzen muss oder ganz oft ja immer das negative raus oder statt zu sagen Ja danke da ist jetzt nix für uns dabei.
00:52:13: Können Sie vielleicht einen Zwei-Ständer empfehlen?
00:52:20: Wir waren letztens drei Sterne essen und es hat uns gut gefallen ... kennst du ein Restaurant, wo's da so in die Richtung geht?
00:52:26: Kann man ja auch ordentlich formulieren und dann ist es doch auch in Ordnung.
00:52:30: Dann ist das halt eine Kritik, sag ich mal oder dann versteht ihr normales Gegenüber auch, worauf es hinausläuft... Und da muss man nicht sagen, dass so abwertend ist.
00:52:38: Das finde ich immer ein bisschen schwieriger.
00:52:40: Auch was hier von der Kommunikation im Alltag immer wieder begegnet?
00:52:46: So dieses von oben herab- oder auch dieses negativer Set?
00:52:48: Nee, das glaube ich nicht!
00:52:51: Wir haben zum Beispiel auch Gott sei Dank, toi toi toi.
00:52:54: Zum Beispiel relativ wenig Probleme mit No-Shows.
00:52:58: Ich glaube oder ich hoffe dass es halt einfach so ein Zeichen ist wie man mit den Gästen umgeht oder wie man die Gäste behandelt.
00:53:10: solche Gästchen bekommt man auch und nachdem wir das auf eine gewisse Art und Weise vorleben möchte jetzt gar nicht sein was wir da perfekt sind gibt's bestimmt auch Gäste, die das anders empfinden oder sagen da könnte noch ein bisschen offener sein.
00:53:25: Dass wir auch solche Gästen kriegen und es ist auch dasselbe mit den Mitarbeitern.
00:53:34: Wir haben die flangenjährige Mitarbeiter und sehr viele, die uns regelmäßig besuchen, seitdem sie nicht mehr da sind.
00:53:45: Auch unsere Serviceaushilfen zum Beispiel ... haben von den Vieren, die wir haben, am drei hier mal festgearbeitet.
00:53:51: Also das ist glaube ich auch so ein Zeichen... ... dass die Symbiose... ... Staff und Gäste ganz gut funktioniert.
00:54:02: Zum Ausgleich?
00:54:02: Also habe ich gelesen oder vermute ich mal du spielst der Golf?
00:54:07: Ist das denn
00:54:08: ausgleich?!
00:54:08: Ich sage immer, ich spiele ja auch, für mich ist es mein Yoga!
00:54:11: Ja also, man sucht sich mal Sachen, die man halt ein bisschen... Dass man ein bisschen runter kommt, klar.
00:54:20: Ich mache viel Sportarten oder wenn ich Sportarten mache, mache ich die Sachen, die man alleine machen kann.
00:54:28: Allein von Berufswegen so.
00:54:29: das heißt ich gehe gerne schwimmen und fahre gern Rad und ich gehe Golfen wobei das Golf mal das zeitintensivste ist.
00:54:37: aber Mir reicht es auch jetzt gerade wenn es wieder wärmer wird früh um sechs sieben schon auf dem golfplatz zu stehen Und wenn's dann nur drei sechs oder neun Löcher sind Die runterzuspielen, da ist noch nicht so viel los.
00:54:52: Da ist man auch in anderthalb zwei Stunden durch und das ist was wo ich dann abschalten kann.
00:54:58: In der Natur kann ich die Ruhe genießen, kann mich ein bisschen auf den Sport konzentrieren und nebenbei die Gedanken wieder ein bissel klarer fassen.
00:55:07: Genau!
00:55:08: Also ich sage immer, wenn man jetzt in einer anderen Welt...
00:55:11: Ja wirklich sagt man, es ist quasi halt für sich oder mehr wie nie für sich.
00:55:17: Man macht Für sich alleine.
00:55:18: Man ist selber für alles verantwortlich, was man macht auf dem Golfplatz auch wenn man manchmal auf den Schläger schimpft aber eigentlich ist man derjenige, der den bedient oder dass ich ihn auch ausgesucht hat.
00:55:30: und das ist wirklich Entspannung
00:55:34: Was man im Golfplatz braucht genauso wahrscheinlich wie in der Küche.
00:55:37: hundert Prozent Fokus.
00:55:38: Es ist vieles an.
00:55:40: der Golf ist kein Sport Ich sage mal rein körperliches bestimmt nicht der anstrengende Sport Aber mental definitiv was sehr herausfordernd ist und wo man dann auch wirklich, ja das ist eine Konzentrationssache.
00:55:53: Also prinzipiell weiß mal alles wie es funktioniert Und man muss sich einfach auf jeden Schlag neu konzentrieren mit jeder Herausforderung, wo der Ball gelandet ist Neu umgehen wie man den nächsten Schlag angeht.
00:56:05: und da muss man wie gesagt einen klaren Kopf haben, sich das überlegen entscheiden und dann einfach machen wie in der Küche auch ... nur von dem Produkt anstarren.
00:56:18: Funktioniert es nicht, irgendwann muss man's aufschneiden oder zerschneiden... ...oder anbraten oder sonst irgendwas damit machen, sonst gibt's halt nix.
00:56:25: Und zum Schluss jetzt die Frage, jetzt hast du gesagt, welche Herausforderung?
00:56:29: Welche, wie man die Herausforderungen angeht,... ...welcher Herausforderung steht bei dir noch bevor?
00:56:36: Hast du denn was?
00:56:36: Oder sagst du okay das reizt mich?
00:56:40: Das große Ziel dieses Jahr war... dass wir jetzt den Stern noch mal haben wollen oder ich nochmal haben wollen würde.
00:56:49: Also es wären dann zehn in Folge und das ist das große Ziel dieses Jahres, nur uns noch sechs acht Wochen gedulden vielleicht zwölf Wochen sogar.
00:56:59: bis Mitte Ende Juni kommt glaube ich der Michelin raus.
00:57:04: aber das war als wir letztes Jahr des neunte Mal den Stern hintereinander ausverliehen haben bekommen.
00:57:13: was für ein komischer Satz.
00:57:14: Okay.
00:57:15: Also wir haben ihn neunmal hintereinander erkocht, war der erste Gedanke.
00:57:19: jetzt will ich mindestens noch einmal das wir Zähnen vollhaben und dann glaube ich ist viel erreicht.
00:57:27: und dann muss man sich neue Ziele setzen.
00:57:30: ob es so weitermachen ist oder vielleicht nochmal angreifen will auf den zweiten oder was auch immer weiß ich nicht mal abwarten was im Juni passiert ... zehnmal in Folge funktioniert hat, dann kann man sich über neue Ziele Gedanken
00:57:46: machen.
00:57:47: Äh, XXIII.
00:57:48: ist es soweit?
00:57:49: Ja.
00:57:49: Dann auch geguckt!
00:57:51: Wie gesagt ich hab's schon gelesen und ich wusste das ... ... verzieht sich ja immer ein bisschen.
00:57:58: Und ähm... Ich wusste Juni und das kriegen wir jetzt noch
00:58:02: um.
00:58:02: Das heißt aber ... ... für dich gar nicht mal so.
00:58:05: diese Selbstverständlichkeit dass du sagst okay ... Schwingt da vielleicht immer noch die Angst mit, dass es anders sein könnte?
00:58:14: Es ist ganz komisch und das ist auch so ein Wechselspiel.
00:58:20: Ich habe die Endstuben eröffnet nicht mit dem Ziel einen Sterne-Restaurant zu haben.
00:58:24: Ich hab die Endestuben übernommen und eröffnen um so kochen zu können wie ich möchte, dass ich mein eigener Chef sein kann glückliche Gäste zu haben, die wiederkommen.
00:58:42: Meine Rechnungen pünktlich bezahlen zu können und die Mitarbeitenden pünftig und ordentlich bezahlen kann.
00:58:50: Den ordentlichen Urlaub zu gönnen und auch ordentliche Arbeitszeiten zu göhnen.
00:58:55: Und dann habe ich gesagt gut Ich mache dieses Sternerestaurant quasi durchgängig von two-tausend zwei bis zweitausend vierzehn.
00:59:05: als den schon aufgemacht war ich in verschiedenen Sterne Restaurants Reihen vom Koch technisch näher weiß ich, was man dafür braucht.
00:59:11: Aber es war nicht das oberste Ziel.
00:59:13: Dann kam nach anderthalb Jahren der Stern.
00:59:17: War natürlich super aufregend, super spannende Zeit.
00:59:21: und die ersten zwei drei Jahre so.
00:59:23: hoffentlich schaffen wir das wieder.
00:59:26: Und nach drei vier Jahren denkt man sich okay, wir entwickeln uns weiter.
00:59:30: Wir bleiben von der Qualität her gleich.
00:59:33: Es dürfte nicht viel passieren.
00:59:37: also Man weiß ja, was man macht.
00:59:39: Man weiß, was kann.
00:59:41: Es wäre für mich ein größeres Erstaunen gewesen, wenn wir nicht mehr bekommen
00:59:46: hätten.".
00:59:49: Und dann merkt man, jetzt haben wir ihn achtmal schon ganz cool.
00:59:58: und dann baut man sich den Druck eigentlich wieder selber auf.
01:00:00: Dann hat man neun mal und sagt, okay, jetzt muss es aber noch einmal sein und dann macht man sie hier den Druck einfach selbst.
01:00:08: Das ist vielleicht auch was, was viele Kollegen sehen.
01:00:13: Dass es vielleicht zu verbissen ist oder zu sehr das wollen.
01:00:17: und ich glaube man schmeckt es oder spürt es auch auf den Teller ob da jemand ganz verbissen dieses Ziel erreichen will oder einfach jemand frei losgelöst kocht.
01:00:29: Ja und das glaube ich kann man schon auf dem Teller schmecken.
01:00:34: Dann allzu lang?
01:00:35: Ist ja die Wartezeit nicht mehr!
01:00:37: Ja, dann schauen wir mal was dieses Jahr zu einem bei der Gala als auch bei der Erscheinung an das passiert.
01:00:43: Ich wünsche natürlich nur das Beste!
01:00:44: Das ist das zehnte Mal noch klappt aber ich sage immer warum nicht?
01:00:49: Wie gesagt, wir haben wieder ein super Team zusammen.
01:00:53: die Jungs mittlerweile sind super motiviert.
01:00:57: Ich persönlich sehe jetzt auch keinen Grund, warum es nicht funktionieren soll.
01:01:00: Aber man weiß das halt eben nicht.
01:01:01: Es ist eine Restspannung.
01:01:04: Wir haben dieses Jahr schon ganz gute Gerichte rausgehauen und ich glaube wir haben einen ganz ordentlichen Job gemacht.
01:01:10: also ich würde mal sagen zu eighty bis ninety Prozent sollte dem nichts im Wege stehen aber wie gesagt man weiß nicht so ein bisschen Demut und Bescheinheit tut er auch ganz gut.
01:01:22: deswegen ... greifen wir einfach weiter an und machen jeden Tag unser bestes möglich.
01:01:28: Und dann, denke ich, müsste das reichen!
01:01:31: Ich hoffe jetzt für euch, dass wir heute unseren Job gerade auch gut gemacht haben die letzte Stunde mit euch zusammen... ...und dass euch die Folge gefallen hat.
01:01:39: Bevor wir zur Verabschiedung kommen ist es aber so wie's immer ist.
01:01:42: Das letzte Wort gehört immer mein Gast.
01:01:43: in dem Fall gibt's noch irgendwas was dir auf den Herzen liegt?
01:01:47: Was du loswerden möchtest?
01:01:49: An alle Hörer
01:01:50: Ja, ich möchte mich natürlich ganz herzlich nochmal bedanken für die Einladung, dass ich dabei sein durfte.
01:01:55: Ich hoffe euch hat die Folge Spaß gemacht!
01:01:57: Ich hoffe wir konnten euch auch ein bisschen Appetit anregen.
01:02:01: falls ihr in der Nähe seid oder vielleicht sogar in Nürnberg wohnt, kommt mal vorbei besucht uns und bildet euch selbst in meinem Opa wirklich so einen entspannten Job machen, entspanntes Team sind wie ich es jetzt versucht habe darzustellen, ob wir wirklich so entspannt kochen ... die man zuhause nicht hinbekommt, hier eben auf dem Teller sieht.
01:02:23: Und wenn ihr tatsächlich noch nie im Sterne-Restaurant wart, aber immer in fleißigem Podcast anhört... Ihr habt ja vorhin mitgekriegt der perfekte Einstieg in die Sternewelt.
01:02:31: Würde er öfter so kommuniziert?
01:02:33: Also findet vielleicht auch da den Weg und findet die Welt.
01:02:36: ich finde sie die Welt immer wahnsinnig spannend also ist eine komplett andere Welt.
01:02:39: So ging es mir bei meinem ersten Besuch vor fast sieben Jahren War allerdings nicht im der Endenstuhl, sondern in Brücke.
01:02:46: Aber es ist eine andere Welt also lasst euch drauf ein!
01:02:49: Ja wie gesagt und wir haben auch unser Package mein erster Stern da kann man nicht viel falsch machen das kostet zwischen hundertundhundertfünfzig Euro sind vier Gänge mit allen Getränken drum und dran.
01:03:05: Das kann man glaube ich mal investieren.
01:03:07: bei allen anderen Aktivitäten die man am Abend macht braucht man glaube ich dasselbe Geld und das ist mal was anderes.
01:03:11: Und man kann mal reinschnuppern, vielleicht können wir euch ja dazu begeistern dann auch die Kollegen zu besuchen.
01:03:20: In dem Sinne machen wir die Folge zu!
01:03:23: Vielen lieben Dank fürs Reinhören.
01:03:24: wenn euch die Folge gefallen hat freue ich mich natürlich wie immer über eure fünf Sterne Bewertung beim Podcast Anbieter Eures Vertrauens.
01:03:31: und dann freue ich mir Wenn wir uns in zwei Wochen wieder hören.
01:03:35: Und ja, nicht wie angekündigt außerhalb vom Bayern.
01:03:37: Beziehungsweise ist es außerhalb von Bayern bis in den Franken.
01:03:41: Wir bleiben noch mal im Bundesland Bayern.
01:03:44: Es geht nach Würzburg und dann geht die weitere Reise ... Die vorgeht drauf nach Sylt.
01:03:50: Bleibt spannend!
01:03:51: Ich freue mich wenn ihr wieder einschaltet und reinhört.
01:03:54: Ja wir verabschieden uns.
01:03:55: Fabian, vielen lieben Dank für deine Zeit und fürs Gespräch.
01:03:58: Ich glaube war sehr spannend hat's hier viel Spaß gemacht.
01:04:01: Super also mir ist wirklich Spaß gemacht, sehr angenehm.
01:04:03: Und ja, danke fürs
01:04:04: Zuhören.
01:04:05: Genau!
01:04:06: Ich sage bis in zwei Wochen, ciao, servus und macht es gut!